Drucken
Kategorie: Naturwissenschaft und Bibel
Zugriffe: 9705

Wunder sind möglich: In höheren Dimensionen!

 


Welche Dimensionen kennen wir?


0. Dimension: Hier gibt es nur einzelne Punkte, die unendlich klein sind. Es existiert keine Ausdehnung und es ist keinerlei Bewegung möglich.
1. Dimension: Hier sind Ausdehnung und Bewegung auf einer Linie möglich (sozusagen nach rechts und links).
2. Dimension: Hier sind Ausdehnung und Bewegung auf einer Fläche möglich (rechts, links, vor, zurück).
3. Dimension: Hier sind Ausdehnung und Bewegung im Raum möglich (rechts, links, vor, zurück, hoch, runter). Der von uns wahrnehmbare Raum, in dem wir leben, ist also 3-dimensional.
4. Dimension: Zu dem Raum kommt in Albert Einsteins Relativitätstheorie noch die Zeit hinzu. Man spricht bei den 4 Dimensionen von der „Raumzeit“.

Für höhere Dimensionen fehlt uns jegliche Vorstellung.
Wir können uns aber in niedrigere Dimensionen hineinversetzen.
Die Beschäftigung mit sogenannten „Flachländlern“, die nur in zwei Dimensionen leben (sozusagen auf einem Blatt Papier) wird uns zeigen, was höhere Dimensionen für Lebewesen in niedrigeren Dimensionen ausmachen!

Wir machen einen Ausflug ins "Flachland"


Flachländler sind nur 2-dimensional.
Die dritte Dimension (Höhe bzw. Tiefe) ist ihnen nicht bekannt.
Flachländler können sich die dritte Dimension genauso wenig vorstellen wie wir z. B. die fünfte Dimension.
Die Abbildung gibt einen Einblick in ihre Welt.
Die eckigen Objekte sind ihre Häuser.
Die Kreise sind die Flachländler, also die Lebewesen im Flachland.
Die Häuser der Flachländler haben keine „Dächer“, wie wir es kennen.
Wir gucken „von oben“ auf das Flachland und können direkt in ihre Häuser hineinschauen.
Aber ein „von oben“ gibt es für die Flachländler nicht! Sie bestehen nur in zwei Dimensionen, kennen also kein „Oben“ und „Unten“. Sie könnten gar kein Dach „oben“ auf ihrem Haus bauen, weil sie dafür in die dritte Dimension gehen müssten.
Für die Augen aller anderen Flachländler ist ein Flachländler bereits nicht mehr zu sehen, wenn er die Tür vor seinem Haus schließt (Haus oben in der Mitte). Der andere Flachländler, der vor seiner Haustür steht, weiß nicht, ob jemand im Haus ist. Wir Menschen, die wir „von oben“, also aus der dritten Dimension heraus in die Welt der Flachländler hineinsehen, können dagegen ganz klar entscheiden, ob jemand zu Hause ist oder nicht.
Genauso wie sich vor uns kein Flachländler verstecken kann, genauso wenig kann sich ein Mensch vor Gott verstecken, der quasi aus einer höheren Dimension auf unsere Welt herabsieht:
Psalm 33, 13: „Der HERR schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder.“

Jeremia 23, 24: „Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR.“

 

In der Abbildung sieht man, dass die Welt der Flachländler tatsächlich nur 2-dimensional ist – wie ein Blatt Papier.

 

Flachland schräg betrachtet

 




Ein Blick in den Operationssaal im Krankenhaus unten im Bild zeigt:
Bei der armen Person wurde ein Operationsbesteck im Körper vergessen.
Wir Menschen, die aus der 3. Dimension von oben in den Flachländler hineinschauen können, stellen dies sofort fest und möchten gerne helfen.

Die Flachländler müssten den Mitbewohner erneut aufschneiden, um die Schere zu entfernen.
Wir Menschen können dagegen einfach „von oben“ aus der dritten Dimension in ihn hineingreifen und die Schere herausnehmen, indem wir sie durch die dritte Dimension (also unsere Dimension, in der wir leben) hindurchbewegen, z.B. entlang der gedachten Linie in der obigen Abbildung.
Da der Flachländler nach oben kein „Körpergewebe“ hat, das bei unserer Aktion beschädigt werden würde, bleibt er sogar unverletzt.
Für die Flachländler hätten wir damit ein Wunder vollbracht!
Mit den Naturgesetzen ihrer Welt wäre diese Sache nicht zu erklären.

Aus der 3. Dimension sind noch mehr Wunder in der Welt der 2-dimensionalen Flachländler möglich.
Wir könnten z. B. einen Flachländler einfach aus dem Flachland „nach oben“ in unsere 3. Dimension herausnehmen und z. B. in eines der Häuser wiederum „von oben“ aus der dritten Dimension hinein setzen, ohne irgendetwas an dem Haus kaputt zu machen.
Für andere Bewohner des Flachlandes, die ihn eben noch auf der Straße gesehen haben, wäre er plötzlich unsichtbar geworden und an einer ganz anderen Stelle in ihrer Welt wieder aufgetaucht.
Solche Ereignisse werden übrigens auch in der Bibel geschildert:

Johannes 20, 19: „Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!“
Apg. 8, 39-40: „Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; […] Philippus aber fand sich in Aschdod wieder“



Der Apostel Paulus berichtet ebenfalls von einer Reise in höhere Dimensionen:

2. Korinther 12, 2-4: „Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. Und ich kenne denselben Menschen - ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.“

Der Vergleich mit dem „Flachland“ zeigt, dass dieses Geschehen naturwissenschaftlich nachvollziehbar und glaubwürdig ist!
Der Lebensraum der Menschen wäre für die Flachländler sozusagen ihr „Himmel“. Er ist in seiner Fülle für sie unsichtbar.

3-dimensionale Menschen, die im Flachland erscheinen, wären dort so etwas wie „Engel“.
Der „Engel“ im Bild erscheint den Flachländlern wie zwei Personen, weil sie nämlich zwei Kreise sehen – das sind die beiden Beine des Engels.
Wenn der Engel wollte, könnte er aber noch weiter in das Flachland eintauchen. Würde er sich bis zum Bauch hinein senken, so würden die Flachländler nur noch eine Person sehen, das heißt einen Kreis.
Es handelt sich zwar um die eine dreidimensionale Person des Engels, aber diese kann ganz unterschiedlich im Flachland erscheinen.
Vielleicht kann dieser Vergleich helfen, die Dreieinigkeit Gottes besser zu verstehen – Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist.
Was in unserer Welt wie einzelne Personen aussieht, fügt sich in höheren Dimensionen zu einer umfassenden Person zusammen.

Bildnachweis:
Die Zeichnungen des "Flachlandes" sind selbst erstellt mit Hilfe der Software Google SketchUp.
Die Zeichnung des Mannes stammt von http://sketchup.google.com/3dwarehouse/details?mid=45a705cf8bbfbcc771a53b84547e90a&prevstart=0
© Reallusion iClone, und wird mit Erlaubnis verwendet gemäß den Nutzungsbedingungen von Google SketchUp (http://sketchup.google.com/intl/de/3dwh/tos.html).
Die Zeichnung der Hand stammt von http://sketchup.google.com/3dwarehouse/details?mid=3cceab5eaf1ecf16746a2cb3d511e9d9&prevstart=0
© moom, und wird mit Erlaubnis verwendet gemäß den Nutzungsbedingungen von Google SketchUp (http://sketchup.google.com/intl/de/3dwh/tos.html).
Die Bibelzitate sind der überarbeiteten Lutherübersetzung von 1984 entnommen.